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Wenn der Ruf von OHO lockt

Die Projektteams der Hochschule München und der Technischen Hochschule Ingolstadt stellten ihre Arbeitsergebnisse vor (Foto: Fabian Sommer)
Die Projektteams der Hochschule München und der Technischen Hochschule Ingolstadt stellten ihre Arbeitsergebnisse vor (Foto: Fabian Sommer)

[05|06|2017]

Abschlussveranstaltung: Öffnung der Hochschulen München und Ingolstadt für neue Zielgruppen

 

An einem heißen 31. Mai fand die Abschlussveranstaltung der zweiten Förderphase des Projekts OHO statt, das am 30. September zu Ende geht. Lebenslanges Lernen unabhängig vom Bildungshintergrund – alles, was dafür nötig ist, stand im Fokus der vielen Arbeitspakete von OHO. Die Abkürzung steht für Offene Hochschule Oberbayern und bezeichnet ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Millionenhöhe gefördertes Verbundprojekt der Hochschule München (HM) und der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI). Mitglieder beider Hochschulen sowie beteiligter Kooperationspartner informierten über die vielen Neuentwicklungen des Projekts und präsentierten auf schön gestalteten Postern praktische und empirische Ergebnisse und Erfahrungen.

 

In einem perspektivenreichen Gespräch diskutierten Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann (Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V.), Prof. Dr. Thomas Doyé (Vizepräsident der THI) und Prof. Dr. Stefan Pohlmann (Wissenschaftlicher Leiter von OHO) über Zukunftsfragen der Offenen Hochschule und des lebensbegleitenden Lernens. Verbundkoordinator und Moderator des Veranstaltung, Dr. Sven Winterhalder, führte durch die Diskussion. Im Anschluss lockten die Projektteams unter Dr. Birgit Himmelseher (HM) und Verena Sennefelder (THI) mit kurzen Pitches an die zahlreichen Poster. Die Gäste hatten Gelegenheit sich in drei Runden ausführlich zu informieren und sich auch mit den OHO-ProfessorInnen auszutauschen.

 

OHO soll mit neuen Studienangeboten und passgenauen Rahmenbedingungen vor allem Personen ansprechen, die den Weg bisher eher selten an die Hochschulen gefunden haben: zum Beispiel beruflich Qualifizierte, Migrantinnen und Migranten oder Berufsrückkehrer. Der Fokus liegt deshalb auf flexibel und berufsbegleitend studierbaren Modulen, Zertifikaten und Studiengängen und einer neu gestalteten Studieneingangsphase.

 

In der ersten Förderphase des OHO-Projektes wurden Pilotstudiengänge inklusive ihrer Anrechnungsverfahren und Vorbereitungsangebote zielgruppengerecht entwickelt, teilweise erprobt sowie durch Bedarfsanalysen, Evaluationen und didaktische Konzepte begleitend beforscht. Darauf aufbauend setzte sich das Folgeprojekt OHO 2 für die Verbundpartner das Ziel, die Institution Hochschule nachhaltig zur Umsetzung zu befähigen.

 

Die Angebote und gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse hinsichtlich der Öffnung der Hochschulen sind zum Teil bereits in den Regelbetrieb überführt und implementiert. Klar wurde im Rahmen der Veranstaltung aber auch, dass für alle Akteure in Politik und an den Hochschulen – nicht nur in München oder Ingolstadt – noch Arbeit zu tun bleibt, damit lebenslanges Lernen in Deutschland selbstverständlich wird.

 

 

Cathrin Cailliau

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