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Forscherinnen-Camp

Die 15 Schülerinnen des Forscherinnen-Camps vor ihrem Foscherinnen-Auftrag
Die 15 Schülerinnen des Forscherinnen-Camps vor ihrem Foscherinnen-Auftrag

[09|08|2010]

15 Schülerinnen schnuppern beim dritten Forscherinnen-Camp in den Ingenieurberuf

Zum dritten Mal veranstaltete die Hochschule München zusammen mit der MTU Aero Engines das Forscherinnencamp. Insgesamt 15 Schülerinnen zwischen 17 und 18 Jahren schlüpften eine Woche lang in die Rolle einer Ingenieurin.

Die Nachwuchs-Ingenieurinnen staunen über den Verdichter-Rotor eines Triebwerkes
Die Nachwuchs-Ingenieurinnen staunen über den Verdichter-Rotor eines Triebwerkes
In den Ingenieurberuf schnuppern
Am Beginn des Projekts bekamen die Schülerinnen den Auftrag, eine verschleißbeständige Beschichtung für Triebwerke zu entwickeln. Die Nachwuchs-Ingenieurinnen hatten fünf Tage lang Zeit, eine wissenschaftliche und praxisnahe Lösung zu erarbeiten. ProfessorInnen und MitarbeiterInnen der Fakultät für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Flugzeugtechnik sowie ein Projektteam der MTU Aero Engines unterstützten die Mädchen dabei.

Die Schnupperwoche beleuchtete viele Aspekte des Ingenieurberufs. Die Mädchen lernten zunächst bei einem Rundgang durch die Labore der Hochschule und von MTU Aero Engines den Arbeitsplatz eines Ingenieurs kennen. Zudem gab es theoretische Einführungen in Oberflächentechniken und die Funktionsweise eines Triebwerks. Anschließend entwickelten die Ingenieurinnen von Morgen in Praktika und Versuchen innovative Ansätze, die sie bei der Abschlussveranstaltung stolz präsentierten.

Die Forscherinnen-Camps zeigen vor allem eins: Technik ist keine reine Männersache. Im Gegenteil: Frauen und Technik passen zusammen. Erfolgsgeheimnis des Forscherinnen-Camps ist das hautnahe Erleben. Den Mädchen des Camps werden die Einblicke ins spätere Berufsleben sicherlich im Gedächtnis bleiben.

sik

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