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Hochschule für Kinder
Präsident Kortstock im Interview
[05|08|2010]
Präsident Kortstock eröffnet University of Applied Sciences bei Mini-München
Im bekanntesten Ferienprogramm der Stadt München können Kinder spielerisch erfahren, wie das Leben in einer Stadt funktioniert. Deshalb läuft in der Spielstadt Mini-München im Olympiapark alles fast so ab wie im realen Leben: Man meldet sich beim Einwohnermeldeamt an, kann sich im Arbeitsamt einen Job suchen und damit Geld verdienen. Die Währung MiMüs braucht man schließlich um dort zum Essen oder ins Theater gehen zu können oder um einzukaufen.
Neben vielen Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten gibt es in Mini-München auch Einrichtungen wie die Stadtverwaltung oder eine Bücherei und natürlich auch eine Hochschule. Diese wurde von Prof. Dr. Michael Kortstock, dem Präsidenten der Hochschule München, eröffnet und feierlich umbenannt. Statt der früheren Comenius-Hochschule der Spielstadt – benannt nach dem Philosophen und Pädagogen Johann Amos Comenius – gibt es jetzt die University of Applied Sciences. Dort bilden sich die Studierenden in wechselnden Vorlesungen weiter, betreiben Forschung und halten als Dozenten selbst Lehrveranstaltungen ab. Das Studium an dieser Hochschule wird ebenso wie die anderen Berufe vergütet.
Die Kinder zeigten reges Interesse an Lehre und Forschung
Präsident Kortstock zeigte sich begeistert von den vielfältigen Angeboten und der großen Bereitschaft der Kinder, in den Ferien zu lernen und zu forschen. Die interessierten Teilnehmer wurden von ihm zu einem Gegenbesuch eingeladen, wenn es im Rahmen der Veranstaltung KinderUni+ am 17. November Lehrveranstaltungen für Kinder an der Hochschule München gibt.
Bei einem anschließenden Rundgang durch die Spielstadt besuchte Prof. Kortstock noch die Popakademie, an der Kinder in Zusammenarbeit mit der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München in Tanz unterrichtet werden oder sich als Mitglieder einer Musikband versuchen dürfen.
An Abwechslung für die täglich bis zu 3000 jungen Besucher mangelt es also nicht. Ob in der Kunstakademie, der Schreinerei, der Großküche, der Gärtnerei, dem eigenen TV-Sender oder bei der Müllabfuhr – überall gibt es interessante Berufe und Aufgaben für die Bewohner von Mini-München, die es trotz großer Teilnehmerzahlen hervorragend verstehen, das Leben in ihrer Stadt alleine am Laufen zu halten.
fe