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Gute Lehre nach Bologna?!

Wissenschaftminister Heubisch im Gespräch mit Prof. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg und stell. Vorsitzender Universität Bayern e.V.
Wissenschaftminister Heubisch im Gespräch mit Prof. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg und stell. Vorsitzender Universität Bayern e.V.

[05|02|2010]

Dialogforum mit Wissenschaftsminister, Hochschulvertretern und Studierenden

"Gute Lehre im Zeichen von Bologna", so lautete der Titel des Dialogforums, zu dem das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst an die Hochschule München eingeladen hatte. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam Problemfelder zu identifizieren und konkrete Lösungsansätze für eine verbesserte Umsetzung der Bologna-Reform in allen Bereichen der Hochschulen zu finden.

Am Rednerpult und auf dem Podium diskutierten der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch mit Hochschulvertretern und -experten sowie Studierenden. Einig waren sich die Beteiligten darin, dass es Handlungsbedarf bei der Anerkennung von Studienleistungen unter den verschiedenen Hochschulen gibt. Auch die hohe Prüfungslast, die große Stofffülle und die knappe Studiendauer – allesamt auch Themen der wochenlangen Studierendenproteste – wurden thematisiert. Einzig das Thema Studiengebühr fand diesmal keinen Raum.

Deutlich wurde auch, dass allein organisatorische Veränderungen für eine gute Umsetzung der Reform nicht ausreichen. In diesem Zusammenhang kündigte der Wissenschaftsminister an, dass sich Bayern auf Bundesebene für eine Qualitätsinitiative in der Lehre einsetzen will. Heubisch beruft sich dabei auf positive Signale des Bundes, der ausdrücklich seine Bereitschaft erklärt habe, die Länder bei zusätzlichen Aufwendungen in der Hochschulpolitik zu unterstützen.

av

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