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Digitalisierung auf nachaltige Weise

Wenn Digitalisierungsthemen (
Wenn Digitalisierungsthemen ("Digi") auf prägnante Weise ("Slam") vorgestellt werden (Foto: Prof. Dr. Lars Brehm)

[25|01|2019]

Probleme an der Schnittstelle von Digitalisierung, Recht und Nachhaltigkeit lösen – auf dem Digi-Slam³

 

Wenn in der Kapelle am Campus Pasing Themen rund um die Digitalisierung in prägnanten Vorträgen präsentiert werden – dann ist wieder Digi-Slam. Diesmal stand die Veranstaltungsreihe, die im letzten Januar Premiere feierte, unter dem Motto "Digital & Recht nachhaltig". Digitalisierung berührt viele Bereiche – deswegen reichten die Themen von "Recht" bis hin zu "Prozessen", immer mit Fokus auf Nachhaltigkeit, wie Prof. Dr. Holger Günzel von der Fakultät für Betriebswirtschaft erklärte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Henrike Weiden organisierte er die Veranstaltung bereits zum dritten Mal.

 

Nachhaltigkeit im Arbeitsleben

Wie ein kleines Unternehmen nachhaltiger werden kann, erzählte Erwin Grießer, Geschäftsführer des Softwareanbieters bbf aus München. Weil viele seiner rund 20 MitarbeiterInnen mit ihrem Job haderten, richtete er sein Unternehmen neu aus und gestaltete viele Bereiche nachhaltiger: Statt Süßigkeiten legte er Bio-Obst in der Kaffeeküche aus, die Anzahl der Server reduzierte er um die Hälfte und unterstützt heute diverse soziale Projekte.

 

Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident der Hochschule München, schloss die Veranstaltung mit Worten zur Nachhaltigkeit an der Hochschule (Foto: Prof. Dr. Lars Brehm)
Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident der Hochschule München, schloss die Veranstaltung mit Worten zur Nachhaltigkeit an der Hochschule (Foto: Prof. Dr. Lars Brehm)

Rechtsfragen in der Digitalisierung

Studierende des Masterstudiengangs "Digital Technology Entrepreneurship" identifizierten Probleme an der Schnittstelle von Digitalisierung, Recht und Nachhaltigkeit – und lösten diese. Ein Team stellte seine Software für ein datengeschütztes Arbeiten aus dem Homeoffice heraus vor. Ein anderes präsentierte eine sichere Plattform für Whistleblower. Den insgesamt vier Vorträgen vergab das Publikum Papp-Likes. Alle Gruppen bekamen die gleiche Anzahl an Daumen-nach-oben: ein geteilter erster Platz.

 

Lösungen für die Abfallwirtschaft

Nach einer interaktiven Mittagspause startete die zweite Slam-Reihe: Die Studierenden des Masterprogramms "Applied Business Innovation" widmeten sich dem Thema Abfallwirtschaft. In vielen Großstädten – auch in München – quellen Mülleimer regelmäßig über. Gleichzeitig fährt der Straßenreinigungsdienst Routen, die ihn an leeren Abfalleimern vorbeiführt, so dass Zeit verloren geht. Eine Gruppe löste dieses Problem, indem sie eine dynamische Routenplanung auf Basis einer künstlichen Intelligenz (KI) vorstellte. Diese berechnet, wann Eimer voll sein und geleert werden müssen. Andere Teams beschäftigten sich mit KI-gesteuerten Lösungen zur Beseitigung von Sperrmüll oder Akten.

 

Abschließend stellten Christian Hell und Matthias Pielmeier von der KPMG Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Innovationen und Nachhaltigkeit vor. Die Digi-Slam-Rehe wird zum Ende des Sommersemesters mit neuen Themen fortgesetzt.

 

 

Lea Knobloch

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