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Digital Rollout mit municHMotorsport

Digital Twin des Modells 2020 (Bild: Lisa Fehr)
Digital Twin des Modells 2020 (Bild: Lisa Fehr)

[09|12|2019]

Modelle 2020: schneller, sicherer, elektrischer

 

Anfang Dezember war es so weit: Drei Monate nach dem Planungsstart stellte das Leitungsteam der Studierendeninitiative municHMotorsport im Roten Würfel die neuen Fahrzeugmodelle ihrer Rennboliden den UnterstützerInnen vor. Diese sind elektrisch, verfügen über zahlreiche Neuerungen und können auch autonom in 2,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

 

Technik mit Leidenschaft

Martin Pettinger, CEO und Teamkapitän von municHMotorsport, betont den Einsatz und die Begeisterung der rund 60 Studierenden im Entwicklungsteam: „Drei Monate lang arbeiten Teammitglieder an vielen Tagen bis 2 Uhr nachts, um den strengen Zeitplan einzuhalten. Zusammen mit Alumni und Sponsoren sind insgesamt 80 bis 90 Personen am Erfolg des Projektes beteiligt.“

 

Das Team hinter dem neuen Modell (Foto: Georg Krasikow)
Das Team hinter dem neuen Modell (Foto: Georg Krasikow)

Von der Theorie in die Praxis

Das interdisziplinäre Team hinter dem Rennwagen besteht aus Studierenden aus sieben Fakultäten. Somit sind Kompetenzen aus den verschiedensten Bereichen abgedeckt, um alle Teilprojekte voranzutreiben, vom Businessplan bis zur Software. Die Teammitglieder investieren dabei einen Großteil ihrer Freizeit. Alle haben das Ziel, das Gelernte umzusetzen um gemeinsam Fahrzeuge zu entwickeln, mit denen sie auch an internationalen Wettbewerben, wie der „Formula Student“ erfolgreich sein können. In der Konstruktionsphase wird mit dem CAD-System CATIA an den neuen Modellen gearbeitet. Alexander Wegener, CTO des Teams, beschreibt den Ablauf: „Der Konstruktionsprozess verlief reibungslos, wir hätten auch gar keine Zeit gehabt, unsere Planungen mehrfach zu ändern. Wir können natürlich auf unseren bestehenden Entwicklungen und den damit verbundenen Erfahrungen aufbauen, aber wir haben auch eine Reihe von Neuentwicklungen umgesetzt, zum Beispiel dieses Jahr einen völlig neuen Antriebsstrang.“

 

Elektromobilität und autonomes Fahren im Trend

Schon vor einiger Zeit hat die Hochschule München die Entscheidung gefällt, im Jahr 2019 zum letzten Mal mit einem Modell mit Verbrennungsmotor anzutreten. Die jetzt vorgestellten Modelle sind elektrisch und es gibt auch eine autonome Variante. Die Entwicklungen bei der Formula Student Germany bestätigen diesen Richtungswechsel: „Ab 2021 müssen bei der Formula Student Germany auch in der Verbrenner- und der elektrischen Klasse manche Disziplinen autonom gefahren werden. Ab 2022 wird es keine Verbrennungsmotoren bei der Veranstaltung im Hockenheim Ring mehr geben. Wir möchten diese Trends in der Automobilbranche natürlich mitnehmen und auch mitgestalten und unseren Studenten somit wichtige Kompetenzen mit auf den Weg geben“, erläutert Pettinger. Das Team macht auch jetzt keine Pause, denn nun beginnt die Fertigungsphase und bereits Ende April stellen die Studierenden beim sogenannten „Unwheeling“ ein fertiges Fahrzeug vor.

 

 

Ralf Kastner

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