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Erfolg nur im Team

Simon Göhler gehört zu einem der ersten AbsolventInnen des Masterstudiengangs
Simon Göhler gehört zu einem der ersten AbsolventInnen des Masterstudiengangs "Entrepreneurship und Digitale Transformation" (Foto: Paju Bertram)

[30|04|2021]

Absolvent Simon Göhler im Interview über den Studiengang „Entrepreneurship und Digitale Transformation“

 

Im März 2021 haben die ersten Absolventen des Masterstudiengangs "Entrepreneurship und Digitale Transformation" ihr Studium abgeschlossen. Simon Göhler belegte innerhalb der Regelstudienzeit von drei Semestern die Kurse "Entrepreneurship und Digitale Technologien" sowie "Digitale Geschäftsmodelle". Außerdem arbeitete er in einem Team von fünf Kommilitonen an einer Challenge mit einem Industriepartner. Diese Projektarbeit, das Herzstück des Masterstudiums, erstreckte sich über zwei Semester.

 

HM: Warum haben Sie sich für den Deep Dive Master entschieden?

Simon Göhler: Ich arbeitete bereits, wollte mich aber beruflich verändern. Meine Freundin hat etwas Ähnliches gemacht, deswegen habe ich mich darüber informiert, wie Konzepte wie Design Thinking und Ideation (Ideenfindung) funktionieren. Da ich das sehr interessant fand, habe mich für den Masterstudiengang beworben.

 

Ist der Studiengang auch für Leute ohne technischen Background geeignet?

Ja. Die Skillset-Mischung im Team hilft, Projektziele zu erreichen. Sowohl Leute mit technischen Kompetenzen als auch Leute mit Fähigkeiten in anderen Bereichen sind für den Erfolg relevant.

 

An welchem Praxisprojekt haben Sie gearbeitet?

An einem Projekt mit den Stadtwerken München (SWM), für die wir ein Smart-City-Quartier innerhalb ihrer Münchner Zentrale planten. Was eine Smart City eigentlich bedeutet, mussten wir erst einmal definieren. Dafür haben uns intensiv mit bereits existierenden Konzepten auseinandergesetzt.

 

Welche Fähigkeiten haben Sie durch das Masterstudium geschult?

Bezüglich meines Toolsets sind Methoden wie Ideation und Brainstorming hinzugekommen. Auf persönlicher Ebene war es vor allem Geduld, denn manchmal dauerten unsere Teamdiskussionen Stunden und wir kamen nicht auf den Punkt. Auch musste ich lernen, mein Team durch Phasen der Unsicherheit zu führen. Viele Studenten, die direkt von der Universität kommen, neigen dazu, eine klare Aufgabe haben zu wollen. Und möchten dabei Erwartungen entsprechen, insbesondere denen von Professoren. So habe ich meine Kommilitonen dazu ermutigt, selbstbewusst etwas zu schaffen, von dem vor allem wir selbst überzeugt sind.

 

Was war Ihr wichtigstes Learning aus dem Deep Dive Master?

Dass ich alleine kein Unternehmer sein kann. Um wirklich etwas zu erreichen, braucht es ein Team mit verschiedenen Fähigkeiten.

 

Was haben Sie für die Zukunft geplant?

Im Moment arbeite ich mit meiner Freundin an dem Projekt Circular Munich, das durch das SCE-Gründerzertifikatsprogramm unterstützt wird. Außerdem bewerbe ich mich für meinen Lebensunterhalt auf verschiedene Jobs, bei denen ich meine neuen Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen kann.

 

Die nächste Bewerbungsrunde für den Masterstudiengang beginnt am 2. Mai 2021. Weitere Informationen zum Deep Dive-Masterprogramm finden Sie auf der Deep Dive Webseite.

 

 

Das Interview führte Ebru Turgut-Dao.

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