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An der Schnittstelle zwischen Design und Programmierung

Prof. Dr. Gudrun Socher ist Studiendekanin am Munich Center for Digital Sciences and AI (Foto: Julia Bergmeister)
Prof. Dr. Gudrun Socher ist Studiendekanin am Munich Center for Digital Sciences and AI (Foto: Julia Bergmeister)

[04|06|2021]

Prof. Dr. Gudrun Socher über das neue Bachelorstudienangebot „Informatik und Design“

 

Der neue Bachelorstudiengang „Informatik und Design“ bildet Studierende zu digitalen Designern aus, die an der Schnittstelle von Design und Informatik arbeiten. Er startet im Wintersemester 2021/22, Interessierte können sich vom 21. Juni bis zum 15. Juli 2021 dafür bewerben. Studiendekanin Prof. Dr. Gudrun Socher von der Fakultät für Informatik und Mathematik gibt einen Einblick in das Studienangebot.

 

HM: Warum wurde der Studiengang Informatik und Design ins Leben gerufen?

Gudrun Socher: Die Digitalisierung ist eine Gestaltungsaufgabe. Es braucht Schnittstellendenken und Über-den-Tellerrand-Schauen. Die große Herausforderung der digitalen Transformation sucht kluge Köpfe, die Probleme analysieren, verstehen und dann dafür die richtigen Lösungen entwickeln können. Wir wollten als Hochschule diese Schnittstelle, die in Unternehmen ja schon sehr präsent ist, mit einem innovativen und interdisziplinären Studium besser abdecken und haben deshalb ein neues spannendes Angebot geschaffen.

 

Was genau machen Digital Designer?

Digital Designer verbinden Gestaltung mit technischer Umsetzung. In Unternehmen arbeiten Digital Designer meist in den Bereichen „User Interface“, „Interaction Design“ oder „Usability Testing“, also immer an der Schnittstelle zwischen Design und Programmierung. In Design-Agenturen werden sogenannte Creative Technologists gesucht, die Technologie und Design zusammenbringen. Für uns ist aber jemand wie Steve Jobs ein idealtypischer Digital Designer, da er genau wusste, wie man Technologie und Kreativität verbindet – und dadurch Innovationen entwickelte, die viele Menschen bewegten.

 

Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen?

Informatik und Design ist für alle geeignet, die Kreativität und Technologie verbinden und sich nicht gleich unbedingt für ein Fach entscheiden wollen. Da die Studierenden zwei Disziplinen gut kennenlernen, bringt das Studium eine gewisse Offenheit mit. Später im Studium können sie sich auch spezialisieren. Das heißt aber auch, dass man offen für Neues sein muss und nicht schnell aufgeben sollte bei komplexen Problemen. Neben den üblichen Voraussetzungen der Hochschulzulassung gibt es bei Informatik und Design ein Eignungsfeststellungverfahren, durch das wir Studierende finden möchten, die sich für den Studiengang eignen.

 

Mehr Informationen zu dem Bachelorstudiengang „Informatik und Design“ finden Sie auf der MUC.DAI-Webseite.

 

 

Das Interview führte Mirja Fürst

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